Stöpel

Stoepel/ Stöpel Netzwerk
April 2nd, 2007

Einladung zum Familientreffen 2007

“Liebe Basen und Vettern”, liebe Namensträger, liebe Angehörige und Freunde, es ist wieder so weit!

Zu Pfingsten 2007 findet unser nächstes Familientreffen statt, zu dem wir Euch hiermit ganz herzlich einladen. Damit wird eine Tradition fortgesetzt, die auch jeweils zu Pfingsten in den
20er und 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts u.a. in Kölleda begründet wurde, jahrzehntelang unterbrochen war und 2002 und 2004 in Altenbeichlingen/ Beichlingen wiederbelebt wurde.

Wir starten am Pfingstsonnabend, den 26.05.2007 wieder in Altenbeichlingen unsere Veranstaltung ab 14.00 Uhr mit einem “Vorprogramm” zum Entspannen. Dabei dreht sich alles um das Kennenlernen
und auch für viele um ein Wiedersehen. Treffpunkt ist wieder die Bonifatius-(Stöpel)-Kirche, in der von 17.00-18.00 Uhr ein öffentliches Konzert mit freiem Eintritt stattfindet. Den
Abend lassen wir unter den Flügeln der alten Windmühle oberhalb des Dorfes ausklingen.

Das Haupttreffen findet diesmal in Weißensee, 8 km nördlich der Kreisstadt Sömmerda in der Aula einer ehemaligen Schule auf dem Gelände der Runneburg statt. Die Burganlage
steht in einem geschichtlichen Bezug zur weltweit bekannten Wartburg!

Am Sonntag, den 27.05.2007 sind am Vormittag zwei Programmschwerpunkte geplant: Zunächst wird uns Frau Sandra Berndt (Universität Leipzig, Bereich Namenforschung) in ihrem Vortrag
hoffentlich neue und interessante Erkenntnisse zum Familiennamen STOEPEL vermitteln.

Anschließend wird Christoph Stöpel aus Ludwigsfelde unsere schon bestehende Website www.stoepel-network.de vorstellen und u.a. mit uns darüber diskutieren, wie wir
diese Kommunikationsplattform optimieren und (soweit Internet vorhanden) auch gemeinsam nutzen können. Falls nicht schon geschehen, schaut Euch diese Seite an und bildet Euch eine Meinung,
damit es im Idealfall zu anregenden Diskussionen mit möglichst vielen neuen Ideen kommen kann.

Selbstverständlich kann sich auch jeder bei www.stoepel-network.de sofort und direkt persönlich einbringen, denn diese Seite wurde für alle Namensträger weltweit
eingerichtet und soll die Möglichkeit schaffen, sich häufiger untereinander auszutauschen, sich vorzustellen, oder auch historische und aktuelle Bezüge zum Thema STOEPEL zu
veröffentlichen. Geplant ist für die nahe Zukunft, dass auf diesem Weg auch eine Verknüpfung von genealogischen Daten (z.B. die Auswertung von Geburts- und Sterbeurkunden usw.)
vorgenommen werden kann. Dazu wäre es von großem Vorteil, wenn jeder Teilnehmer am ST-Pfingsttreffen seine Familiendaten (Eltern, Großeltern, Urgroßeltern und weiter
zurück….) soweit vorhanden mitbringen würde.

Eine anschließende Auswertung und Zusammenführung mit bereits vorhandenen Unterlagen aus dem historischen Bestand der ST-Familiengeschichte wird natürlich in Folge
ausschließlich nur für Zugangsberechtigte zu unserer Website möglich sein. Ein solche Berechtigung wird jeder ST-Namensträger auf Anfrage vom Webmaster Christoph erhalten.
Diese Bitte führt direkt zum Tagungsschwerpunkt, der am Nachmittag, ab 14.00 Uhr sich mit den Themen Vervollständigung und Aktualisierung der familiengeschichtlichen Unterlagen
beschäftigen soll. Ebenso steht das Thema der Weiterentwicklung unseres eingeschlagenen Weges zur Diskussion.

Nach diesem “Arbeitsprogramm” gibt es natürlich wieder den geselligen Teil unseres diesjährigen ST-Treffens mit diesmal einem touristischen Höhepunkt auf der Runneburg, der
Vorführung einer mittelalterlichen Belagerungstechnik in Aktion: Abschuss einer Großsteinschleuder, nach Vorbildern aus der Burggeschichte.

Mit einem Buffet wird dann die Abendveranstaltung eröffnet, die noch einige Überraschungen bereithält. Aus der Rückschau unseres Treffens 2004 auf Schloß Beichlingen
sind wir sicher, dass unser ST-Treffen wieder einen harmonischen und sicher auch kurzweiligen Verlauf nehmen wird. Über zugesandte Fragen oder Anregungen freuen würden wir uns freuen,
damit die Planung und weitere Vorbereitung jetzt noch darauf eingehen kann.

Bitte meldet Euch zahlreich an!

Das geschieht durch eine Überweisung des Unkostenbeitrages laut Zusatzinformation.

Allen interessierten Teilnehmern wünschen wir eine gute Zeit und eine interessante Entdeckungsreise nach Thüringen. Wir freuen uns sehr darauf, Verwandte und Freunde wieder zu sehen
und auch neue Bekanntschaften zu schließen.

Anreise: seit 2006 ist die neue Autobahn A 71 ab dem AB-Kreuz Erfurt von der A 4 (aus Richtung OST / WEST) direkt bis nach Sömmerda durchgängig befahrbar.

  • die Entfernung Altenbeichlingen (Kölleda) – Weißensee beträgt ca. 15 km in westlicher Richtung (ortskundige ST kennen auch Abkürzungen!)
  • Parkmöglichkeiten bestehen auf dem Marktplatz in unmittelbarer Nähe, sowie am Gelände des nahen Gondelteiches (auf der Burganlage ist Parken nicht möglich)

Kontakte

  • Joachim Stöpel (Stolberg)
  • Karl-Heinz Stöpel (Weil der Stadt)
  • Wolfgang Stöpel (Hadmersleben)

Damit wir das ganze vorbereiten und erfolgreich durchführen können, erbitten wir von jedem Erwachsenen bis zum 15.April einen Unkostenbeitrag von 40 EURO Kinder bis 14
Jahre frei. Der Unkostenbeitrag umfasst die Kosten für die Miete der Räumlichkeiten, das Honorar für den Vortrag Materialkosten, Internet, alkoholfreie Getränke, Abendbuffet,
Teilnahme am Steinschleuderschießen!

Die Überweisung des Unkostenbeitrages und damit die Bestätigung einer verbindlichen Teilnahme an unserem diesjährigen ST-Pfingsttreffen erbitten wir bis zum 15.04.2007. Zur
Abfrage der Überweisungsdaten und eines persönliches Stichworts (Verwendungszweck) bitte bei Wolfgang Stöpel melden.

Als Übernachtungsmöglichkeiten in Weißensee sind zu empfehlen:
Hotel Promenadenhof
Promenade 16
99631 Weißensee / Thür.
Tel. 036374 / 222-0, Fax. 222-44

Hotel Am Fischhof
Fischhof 3
99631 Weißensee / Thür.
Tel. 036374 / 240, Fax. 24113

Hotel Deutsches Haus
Bahnhofstraße 2
00631 Weißensee / Thür.
Tel./ Fax. 036374 / 20 7 91

Hinweis: Sammelbestellungen können eventuell eine Preisverhandlung der Zimmerpreise positiv beeinflussen.

Programm:

1. Teil: Sonnabend, 26.05.2007 Auftakt zum Wiedersehen und Kennen lernen

Ort Altenbeichlingen, Bonifatius-(Stöpel) Kirche
(Tagungsort Weißensee ca. 15 km entfernt)
Zeit ab 14.00
17.00 -18.00 Öffentliches Konzert in der Bonifatius-(Stöpel) Kirche
Organist Kantor i.R. Gottfried Steffen
anschließend Treffen an der Holländer-Windmühle
gastronomischer Versorgung mit “Thüringer Spezialitäten” und hoffentlich exzellenter und unheimlicher Fernsicht über das “Thüringer Becken”
bis open end

2. Teil: Pfingstsonntag, 27.05.2007 Hauptveranstaltung/ Tagung

Ort Geändert: Festsaal im Rathaus Weißensee / Thür.
9.00 – 9.45 Anreise und Anmeldung im Tagungsraum
(siehe ST-Wappen als Wegweiser):
10.00 – 13.00 Begrüßung und Einführung
durch Joachim, Stollberg
Herkunft und Bedeutung des Familiennamens STOEPEL
Vortrag (mit Diskussion):Frau Sandra Berndt,Universität Leipzig, Bereich Namensforschung
www.stoepel-network.de Internet-Auftritt / Homepage
Christoph, Ludwigsfelde zu Inhalten/ Demonstration / Handhabung / Mitarbeit
Wo stehen wir? Wie soll es weitergehen?
Karl-Heinz, Weil der Stadt
13.00 -14.00 Mittagspause
eigene Burg- u. Stadterkundung (Kleinststadt) individuelle Nutzung der örtlichen Gastronomie, Imbiss-Angebote bzw. auch Burgrestaurant auf eigene Rechnung
14.00- 16.00 STÖPEL/STOEPEL-Forum
  • Ausstellung zur Genealogie
  • Wortmeldungen, eigene Beiträge als Ergänzung bzw. Vervollständigung und Weiterentwicklung der vorhandenen Unterlagen zur Familiengeschichte (z.B.
    “Anschluß”-Stammbäume usw.)
  • Gesprächsrunden
  • bei Bedarf individuelle Burgbesichtigung (3 EURO)
  • (dazwischen Cafe-Pause)
16.00 – 18.30 Freizeit als Erholungspause
mit individueller Nutzung des offiziellen Tagesprogramm “Pfingsten auf der Runneburg”Steinschleuder-Schießen mit der größten nachgebauten Steinschleuder (Blide) als mittelalterlicher Belagerungstechnik in DeutschlandsStadtrundgang durch historischen Markt-Bereich

ständige gastronomische Imbiss-Versorgung vor Ort kann nach eigenem Bedarf individuell genutzt werden

19.00 – 20.30 Abendessen / kaltes+warmes Buffet
21.00 – 23.00 kleines Abendprogramm

3. Teil: Pfingstmontag 28.05.2007 Abreisetag

Angebot zur touristischen Erkundung der näheren geschichtsträchtigen Umgebung

Variante A: geführte Gruppentouren zu verschiedenen Zielen (Führung durch ST-Kenner vor Ort) Ziele könnten sein:

  • Kyffhäuser mit Barbarossahöhle
  • Panorama-Großbild des dt. Bauernkrieges in Bad Frankenhausen (Kyffhäuser)
  • Funkenburg bei Greussen , germanische Siedlung
  • Bilzingsleben, bedeutender Fundort des Vormenschen in Europa
  • Wasserburg Heldrungen
  • Kaiserpfalz Memleben (1.dt. König Heinrich I. und dessen Sohn OTTO I, dt. Kaiser um 919 bis 950 n.Chr.)
  • neuerdings der Fundort der Himmelsscheibe von Nebra
  • und nicht zuletzt Weimar oder Erfurt

Variante B: individuelle Tour in Verbindung mit Abreise

Februar 1st, 2007

Familientreffen 2002

Zu einem Familientag trafen sich sich am Pfingstsonntag die Nachfahren vom Familienstamm des Carl Christian Stöpel aus Altenbeichlingen zu einem Wiedersehensfest an ihrem alten Stammsitz. Zwei Familien entwickelten sich aus diesem Stammvater: Die Familie des Karl Albanus Stöpel und die Schwesterfamilie der Ida Gangloff, geborene Stöpel, die spater in Merseburg ansässig wurde. Thilo Stöpel als Sohn von Karl Albanus war mit 82 Jahren aus Battgendorf der Älteste Teilnehmer, in dessen Familie drei Tage zuvor der jüngste männliche Nachkomme geboren wurde.

Der Familientag begann mit einem Pfingstgottesdienst in der weithin bekannten Bonifatiuskirche von Altenbeichlingen, an dem über 100 Familienmitglieder und Gäste teilnahmen. Herr Jänicke, Pfarrer aus Schillingstedt, sowie Herr Mey, Kantor und Organist aus Buttstädt an der Röver-Orgel, zelebrierten diesen festlichen Gottesdienst im Gedenken an die Generationen der Familie, die vorher in Altenbeichlingen gelebt und die Lebensgrundlagen für die Nachkommen geschaffen haben. Im Anschluß daran entstand ein historisches Foto, das für die nächsten Generationen diesen Tag bildlich festhalten sollte. Mit dem Pflanzen von drei Linden auf dem Friedhof vor der Kirche für die Ahnen, für die jetzige Generation und für den Ort Altenbeichlingen, der in diesem Jahr seine Ersterwähnung vor 1200 Jahren begehen kann, endete der erste Teil dieses Familienfestes.

Fortgesetzt wurde dieses Treffen am Nachmittag auf Schloß Beichlingen. Hier erfolgte anhand des von Karl-Heinz Stöpel angefertigten Stammbaumes, der sämtliche Nachfahren des Carl Christian Stöpel, sowie die dazugehörigen Nebenlinien beinhaltet, eine Bestandsaufnahme der jetzt lebenden Nachkommen von dessen Sohn Karl Albanus und dessen Schwester Ida. Beide Familie haben sich inzwischen über ganz Deutschland verbreitet. Der Ursprung dieser Familien ist somit das kleine Dorf Altenbeichlingen, in dem heute noch eine weitere Linie der Familie Stöpel wohnt. Eine verwandtschaftliche Beziehung zwischen beiden Familien beruht auf weit zurückliegenden Verbindungen, die noch nicht restlos geklärt werden konnten.

Vorausgegangene umfangreiche Forschungen zur Familiengeschichte bereits Ende des 19.Jh. bis in die 30iger Jahre durch Dr. Carl Theodor Stöpel aus der ST-Linie Landau (Pfalz)-Heidelberg führen den Ursprung der Familie auf Kölleda und Umgebung zurück. Der Familienname tritt hier bereits nachweislich seit dem 16.Jh. ohne Unterbrechung bis zum heutigen Tag auf. Als früheste Erwähnung des Namens ist das Jahr 1408 bekannt. Der Namen taucht hier erstmals in den Matrikeln der Universität Erfurt auf. In Kölleda ist eine Margarete Stöpel als Äbtissin des Zisterzienserklosters um die Jahre 1492-1507 genannt. Weiterhin kommt der Name als Bürgermeister Johann Stöpel (1606-1665) von Kölleda vor. Als sicher gilt nach Dr. C. Th. Stöpel, dass ein Claus Stöpel aus Kölleda, gestorben 1589 als einer der Stammväter der Familie angesehen werden kann.

Der Familienname Stöpel / Stoepel, verteilt sich auf mehrere Linien mit Ursprung um Källeda:

  • Kölleda, später Landau (Pfalz)
  • Altenbeichlingen I + II
  • Heldrungen
  • Gorsleben
  • Oldisleben
  • Ellersleben
  • Potsdam / Berlin
  • Ostpreußen+Schlesien

Neueste Nachforschungen u.a. im Nationalarchiv der USA in Washington haben Auswanderungsspuren von Familienangehörigen aus dem frühen 19. Jh. und Anfang des 20.Jh. endeckt. Ausgewandert sind hier Familienmitglieder z.B. aus Heldrungen und auch aus Ostpreußen.

So taucht der Name Stoepel (engl.) u.a. in Michigan, Ohio, Texas, Florida, New York und in New Jersey auf. In der Autohauptstadt der USA in Detroit sind zwei Parkanlagen und eine Straße nach der Familie Stoepel benannt, deren Vorfahren nachweislich aus der ST-Linie Heldrungen bzw. Altenbeichlingen abstammen. Die Familie Stöpel hat u.a. auch den ersten deutschen Sieger einer Etappe der Tour de France und in der Gesamtwertung mit einem zweiten Platz 1932 durch Kurt Stöpel aus Berlin hervorgebracht.

Auf der Grundlage der bisherigen umfangreichen Familienforschungen durch Dr. C. Th. Stöpel sind weitere Nachforschungen zur Familiengeschichte eine interessante Aufgabe für die Zukunft. Das nächste Familientreffen, diesmal mit internationaler Beteiligung, ist bereits für Pfingsten 2004 vorgesehen.

Familientreffen dieser Art sind bereits vor dem Zweiten Weltkrieg mehrfach durchgeführt worden. Diese Tradition sollte mit dem Treffen von 2002 erneut aufgegriffen werden. Das rege Interesse dazu hat diese Absicht bestärkt.

Annegret Stöpel, Weil der Stadt, Pfingsten 2002


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